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Gesunder (Team-)Geist im gesunden Körper !

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Und wieder einmal stand ein völlig verzweifelter HRler vor mir: „Ich mach mir echt Sorgen um unser Team im Vertrieb. Schon wieder sind drei Leute gleichzeitig krank, ein Kollege fällt seit Wochen wegen Burn-out aus und von richtigen Mittagspausen ist schon lange nichts mehr zu sehen.“

Ja, da standen wir also in Andreas’ Büro, er schaute mich mit großen Augen an und erhoffte sich die Erleuchtung. „Andreas, das kriegen wir schon wieder hin. Auf geht’s“ Also: Aufgeatmet und losgelegt.

Im Team geschwächt?

Klar, könnts ihr eurem Team für mehr körperliche Gesundheit einen gesünderen Mittagstisch in der Unternehmenskantine anbieten und einen Fitnessraum einrichten. Oder einen Arbeitgeberanteil für die Mitgliedschaft im Fitnessstudio zusteuern. Aber ich wäre nicht der Toni, wenn ich euch dann gratulieren, auf die Schulter klopfen und „Pfiat di!“ sagen würde.

Denn gesunde Ernährung und regelmäßiges Workout sind eben nur die halbe Miete. Ihr habts damit einen super ersten Schritt getan, aber euer Team noch lange nicht ganzheitlich weitergebracht. Da habts ihr nämlich einen entscheidenden Faktor vergessen: Ihr müssts gut drauf sein – nicht nur privat, sondern auch im Job. 

Schoki für alle

Ist doch logisch: Wir verbringen alle miteinander mehr Zeit im Job und mit unseren Kollegen als Zuhause mit Familie und Freunden. Deshalb solltets ihr als HRler schauen, dass sich euer Team am Schreibtisch, an der Werkbank oder sonst wo wohlfühlt. Dass sie sich auch am Arbeitsplatz mal was gönnen – und ihr natürlich auch.

Bei der Mittagspause geht’s schon los. Ganz ehrlich, das ist ein wichtiger Teil jedes normalen Arbeitstages! Gesunde Ernährung hängt nicht nur von den Zutaten ab – ich kann euch gar nicht oft genug sagen, dass ein Stück Schokolade hin und wieder Wunder wirkt –, sondern auch davon, dass ihr euch Zeit dafür nehmts. Auch an einem hektischen Arbeitstag solltets ihr euch hinsetzen oder, wenn ihr die ganze Zeit am Schreibtisch sitzts, auch mal ein paar Schritte gehen und ganz bewusst essen. 

Noch besser wird’s, wenn ihr dabei mit dem Kopf aus eurem Arbeitskram rauskommts und euch mit den Kollegen aus dem Team unterhaltets. 

Team #gutdrauf

Ein Team, das Information und Sorgen teilt, ist so viel besser als nur ihr allein. Seids Ansprechpartner für alles, was euer Team umtreibt, oder sorgts zumindest dafür, dass das Team einen Raum und Zeit dafür hat, sich auszutauschen. Das geht beim Mittagessen genauso wie in der Teeküche beim Kaffee oder kleinen Snack zwischendurch. Schaffts Tabuthemen ab – damit der nächste Burn-out gar nicht erst eine Chance bekommt, sich ins Team zu schmuggeln. 

Ihr kennts sicher den Spruch „ein gesunder Geist im gesunden Körper“ und die Psychosomatik weiß schon lang, dass sich die Psyche auf den Body auswirkt – und umgekehrt. Wenn ihr also was für die Köpfe eures Teams machts, sorgts ihr auch dafür, dass sich ein schlechtes Immunsystem oder schlechte Laune gar nicht erst breitmachen können. Gemeinsam #gutdrauf zu sein ist genauso ansteckend wie der nächste grippale Effekt – und schwappt dann auch mal aus dem Vertrieb in die Produktion 😉

 

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