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Lauf, Forrest! – Und ihr auch!

„Wir laufen für alle, die es nicht mehr können.“

Was für eine großartige Idee! Es ist das Motto des Wings for Life Run, bei dem ich am 8. Mai in Portugal mitlaufe! Die Startgelder gehen zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung zur Heilung von Querschnittslähmung. Eine super Sache!

Gewinnen wird übrigens nicht der schnellste Läufer, sondern derjenige, der am weitesten läuft. Und überhaupt geht es nicht um den Sieg, sondern der gute Zweck steht im Vordergrund.

Das Beste am Wings For Life Run: Er startet auf der ganzen Welt! Daher freut es mich besonders, dass unser ALIVE656-Team in Wien startet und wir trotzdem verbunden sind. Und auch wenn ihr im Mai nicht gerade in Portugal oder Österreich unterwegs seids, machts doch mit! Wenn ihr jetzt mit dem Training anfangt, steht ihr bis Mai prima da.

Was euch das bringt? Laufen verbrennt in der Stunde nicht nur 500 bis 600 Kalorien, sondern eine Laufrunde macht vor allem gute Laune! Ich bin zwar selbst kein begnadeter Läufer – zum Sporteln bevorzuge ich Schnee, Wasser, einen Ball oder mein Rad – aber ich finde es schön, wenn die nötige Fitness zum Laufen da ist. Es muss ja nicht jeder gleich zum Marathon-Läufer werden.

Wenn ihr nicht wisst, wie ihr mit dem Laufen anfangen sollts, dann habe ich hier eine kleine Anleitung für euch. Und bereits begeisterte Läufer können sie als Selbstcheck sehen, ob sie alles richtig machten.

1. Immer mit der Ruhe am Start

Zum Start gilt: Seids sanft zu euch. Suchts euch eine richtig schöne flache Strecke mit wenig Asphalt – das ist schonender für die Gelenke. Bei schlechtem Wetter ist das Laufband eine gute Option. Da müssts ihr nur die Füße heben, das ist für den Anfang leichter.

Bringts euch auch nicht sofort völlig aus der Puste. Zum Reinkommen hilft ein Wechselstrategie: zwei Minuten laufen, zwei Minuten gehen – und immer so, dass ihrs euch nebenbei theoretisch noch unterhalten könntets. Dann kommts ihr nicht in den roten Pulsbereich. Wenn’s schon besser klappt, könnts ruhig auch mal einen Sprint einlegen. Allgemein gilt: Hörts beim Tempo auf euren Körper.

2. Trink, Brüderlein, trink!

Die goldene Regel beim Laufen: Vergessts nicht, ausreichend zu trinken! Wenns ihr länger als eine Stunde lauft, muss die Wasserflasche mit.
Und die Ernährung sollte natürlich auch passen: Wenns ihr Sport macht und richtig Gas gebts, braucht euer Körper mehr Nährstoffe und Kohlenhydrate. Oder wenns bei eurer Stoffwechselumstellung oder Diät bleiben wollt, dann macht entsprechend nur leichten Sport im unteren Intensitätsbereich, das funktioniert nach meiner Erfahrung am besten.

3. Auf die Länge kommt es an

Wenns ihr gesund bleiben wollt, dann empfehle ich euch, jede Woche fünfmal 30 Minuten oder wahlweise dreimal 60 Minuten zu laufen. Und wenn das nur schwer in euren Zeitplan passt, machts ein paar Quickies unter der Woche und lange Läufe am Wochenende. So kommts ihr insgesamt auch auf eine gute Länge.

4. Laufen+

Zusätzlich zum Lauftraining könnts ganz einfach kräftigende Koordinationseinheiten einbauen. Putzts zum Beispiel die Zähne auf einem Bein stehend – morgens rechtes Bein, abends linkes Bein. Das kräftigt die Bänder im Sprung- und Kniegelenk. Noch besser ist der Effekt, wenns euch für die Übung auf ein Badetuch stellt.

5. Gute Freunde – gehen laufen!

Zu zweit geht’s immer besser. Suchts euch einen Laufpartner und verabredets euch zu festen Laufterminen. Die sagts ihr dann nicht so leicht ab, wenn der Schweinehund mal wieder auf eurer Couch rumliegt. Nehmts ihn lieber an die Leine und geht gleich zu dritt!

Wenn es mit all den Tipps immer noch an der Motivation hapert, setzts euch neue Anreize: Verbindets zum Beispiel ein Laufevent mit einem Urlaub – oder schauts doch mal eine Stadt laufend an. Hauptsache, es macht Spaß und läuft! 😉

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